Über das Lernen

Wer an Lernen denkt, denkt meist automatisch an seine Schulzeit - verknüpft mit mehr oder weniger guten Gefühlen. Dabei ist die Schule nur einer von vielen Lernorten unseres Lebens.

Gehirn

Was ist Lernen?

Als Lernen kann man grundsätzlich jeden Erwerb von geistigen, körperlichen oder sozialen Kenntnissen, von Fähigkeiten und Fertigkeiten bezeichnen. Egal wo wir sie uns aneignen. Ob auf der Straße, in der Bahn, im Sandkasten, mit den Kindern oder Enkelkindern, im Gespräch mit einem Freund oder an der Universität. Insofern lernen wir unaufhörlich und zumeist ohne, dass wir uns dessen bewusst wären.

Wie funktioniert das Lernen?

Manche Menschen glauben, Lernen würde funktionieren oder auch nicht. Und wenn es nicht funktioniert, sehen sie den Grund beim Thema, beim Lehrer oder der Art des Unterrichts.

Tatsächlich ist das Lernen ein komplexer Vorgang, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Da ist beispielsweise die Motivation, mit der ich als Lernender an das Thema heran gehe. Dabei ist die Motivation wiederum vielfach geprägt. So stellt sich nicht nur die Frage, ob das Thema auf Grundinteresse stösst - ob die grundsätzliche Bereitschaft besteht, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Es gibt auch graduelle Unterschiede in der Ausprägung des Interesses.

NeuronenDie Motivation ist aber auch von eher banalen Faktoren abhängig: Meiner Wachheit oder meinem Umfeld, das mich - in der Konkurrenz von Motivationen - ablenken kann oder zur Konzentration beiträgt.

Und nicht zuletzt ist die Motivation von der Art und Weise abhängig, wie der Lernstoff dargebracht wird. Ob mich die Darbietung anspricht oder sogar mehr noch - mich packt und fasziniert. Interesse also geweckt bzw. bestehendes Interesse gesteigert wird. Dabei gibt es individuelle und sicherlich auch kulturelle Unterschiede in dem, was der einzelne als ansprechend bezeichnet. So werden sich Menschen mit einer Affinität zum Computer eher auf e-Learning einlassen können, als Menschen, die einen Computer nur mit Furcht bedienen.

Für den neuropsychologischen Vorgang des Lernens und damit den Erfolg des Lernens, die Aufnahme, Verarbeitung und Verknüpfung sowie das Abspeichern neuer Informationen als Grundlage für deren spätere Anwendung ist die Motivation ein wichtiges Element. So wird das Lernen bspw. dadurch befördert, dass wir die richtige Mischung zwischen Fordern und Fördern erfahren. Anders ausgedrückt: Wer unterfordert ist, wird ebenso wie derjenige Schwierigkeiten haben sich optimal auf die Materie einzulassen, wie jener, der sich überfordert fühlt und der folglich an seinem Erfolg zweifelt.

Für das Lernen ist es deshalb besonders hilfreich, wenn nicht nur allgemeines Interesse besteht, sondern eine konkrete Verknüpfung zu bereits bestehendem Wissen aufgebaut werden kann - was die Motivation wiederum zu steigern verhilft. Dieses Verknüpfungspotenzial ist abhängig von dem, was der Lernende mitbringt, aber auch vom didaktischen Konzept des Lehrenden. Seinem Konzept, mit dem er den Zugang zum Lernspeicher erlangen möchte.

Genauso wichtig wie die Didaktik ist aber auch die Methodik. Beispielsweise mit der Nutzung aller Sinne. Die Sinne sind die Aufnahmekanäle, die es zielgerichtet und in der richtigen Kombination zu nutzen gilt. Das bedeutet, den einen Kanal nicht übermässig zu strapazieren, während der andere gar nicht erst angesprochen wird.

Der Tipp, grundsätzlich möglichst alle Sinne anzusprechen, reicht dabei nicht aus. Es gilt nämlich auch, Vorlieben gerecht zu werden und deshalb Schwerpunkte zu setzen. So gibt es den visuellen Lerntyp, der gerade dann gut lernt, wenn er die Dinge mit den Augen erfassen kann. Und es gibt den auditiven Typ, der primär durch Zuhören lernt.

Was wir für Ihren Erfolg tun

Die Herausforderung für ccm-Campus besteht darin,

  • Sie auch dann zu faszinieren, wenn Sie an einem Seminar zunächst aufgrund einer gesetzlicher Anforderung teilnehmen.
  • Sie auch dann zu motivieren, wenn Sie zunächst keinen Zugang zum Thema mitbringen.
  • Sie auch dann zum Erfolg zu führen, wenn Sie zunächst am Erfolg zweifeln.


CloudDamit wir den Herausforderungen gerecht werden können, werden alle Themen zu Beginn unserer Arbeit bis in die Tiefe verfolgt und zerlegt. Damit das, was wir daraus aufbauen, nicht nur fachlich präzise, sondern auch in sich stimmig wird. Eine Grundlage, um am Ende einen roten Faden spinnen zu können - der Faden, den wir Ihnen reichen werden.

In den weiteren Schritten werden die Inhalte didaktisch aufbereitet und am Ende festgelegt, welche Methoden wo und wie zum Einsatz kommen sollen.

Unser Anliegen ist es, jeden dort abzuholen, wo er steht … und jeden mit zu nehmen. Durch eine verständliche Aufbereitung der Themen und eine Darbietung, die es Ihnen leicht macht, zu folgen.

e-Learning bietet dabei die herausragende Möglichkeit, verschiedene Methoden ggf. auch parallel anzuwenden und Sie, den Lernenden in seiner Individualität in den Mittelpunkt zu stellen. Denn Sie können jederzeit Passagen wiederholen oder auch zwischen den Methoden wechseln. Solange, bis Sie mit Ihrem Lernergebnis zufrieden sind.

Doch bevor Sie loslegen, sollten Sie noch Ihren Lernort vorbereiten.

Last modified: Monday, 9 May 2011, 5:13 PM